Es gibt nicht die eine Depression. Depressionen können sich von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich zeigen. Während manche Betroffene vor allem unter tiefer Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit und Antriebslosigkeit leiden, erleben andere eine innere Leere, Gereiztheit oder das Gefühl, nicht mehr richtig am Leben teilzunehmen. Auch Schlafstörungen, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme oder körperliche Beschwerden können im Vordergrund stehen. Häufig fällt es schwer, Freude zu empfinden, Entscheidungen zu treffen oder alltägliche Aufgaben zu bewältigen.
Ebenso unterschiedlich wie die Symptome sind die Hintergründe einer Depression. Belastende Lebensereignisse, anhaltender Stress, schwierige Beziehungserfahrungen, persönliche Verhaltens- und Denkmuster sowie biologische Faktoren können bei ihrer Entstehung zusammenwirken. Oft gibt es nicht die eine Ursache, sondern ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Einflüsse.
Deshalb gibt es auch nicht den einen therapeutischen Weg, der für alle Menschen gleichermaßen passt. In der Psychotherapie ist es mir wichtig, gemeinsam ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie die depressive Symptomatik entstanden ist, welche Faktoren sie aufrechterhalten und was individuell zur Veränderung beitragen kann.
Durch meine langjährige Tätigkeit im klinischen und psychotherapeutischen Bereich habe ich umfassende Erfahrung in der Behandlung von Menschen mit unterschiedlichen Formen und Schweregraden depressiver Erkrankungen gesammelt. Dabei verbinde ich wissenschaftlich fundierte Behandlungsmethoden mit einem individuellen, wertschätzenden und ressourcenorientierten Zugang.
Je nach persönlicher Situation kann es darum gehen, wieder mehr Aktivität und Lebensfreude zu entwickeln, belastende Gedanken und Beziehungsmuster zu erkennen, schwierige Gefühle besser zu verstehen oder einen neuen Umgang mit den eigenen Bedürfnissen und Grenzen zu finden.